Donnerstag, 20. April 2017

[Rezension] The Bane Chronicles

The Bane Chronicles | Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson  | 503 Seiten

INHALT

It is not easy being Magnus Bane. As a warlock, he's often called upon to fix the problems of others. His life has been long, and his loves have been many. And Magnus has a way of making sure he's in the right place at the right - or perhaps wrong - time. The French Revolution, Prohibition, the first great battle between Valentine and the New York Institute...
Magnus was there, and usually in the middle of it. Magnus will never be able to tell all of his tales. No one would believe him. But these stories shed a little light on his often inscrutable character. They are stories he probably wishes had never got out.

Meine Meinung

Dieser Kurzgeschichtenband über Magnus Bane lag gefühlt seit drei Jahren hier. Es war definitiv eins der Bücher, das am längsten ungelesen bei mir war. Nicht, weil ich es nicht lesen wollte oder weil ich das Interesse verloren hatte, sondern viel eher, weil ich es erst lesen wollte, nachdem ich die Infernal Devices-Reihe noch einmal gelesen habe. Das hat ein bisschen länger gedauert als erwartet, ist im April jetzt aber endlich passiert und deswegen konnte ich das Buch auch endlich in die Hand nehmen. Ich werde, wie bei den anderen Kurzgeschichtenbänden, die ich bisher gelesen habe, kurz etwas zu den einzelnen Geschichten sagen und danach nochmal eine Gesamtwertung abgeben.

What Really Happenend in Peru

Die erste Geschichte war definitiv ein guter… Einstieg, wenn man das so sagen kann. Man noch lernt noch einmal die Grundzüge von Magnus‘ Charakter kennen (oder wird vielleicht eher daran erinnert) und wird relativ „sanft“ in die Abenteuer von unserem lieben Magnus eingeführt. Es war definitiv unterhaltsam (die Szene mit den Lamas, ich habe mich totgelacht) und eigentlich gab es auch nur eine Sache, die mich gestört hat. Man nennt keine Geschichte „What Really Happenend in Peru“ und erklärt dann nicht, was wirklich in Peru passiert ist!

☆☆☆☆

The Runaway Queen 

Grundsätzlich finde ich, dass die Zeit der Französischen Revolution und auch die Französische Revolution an sich echt interessant sind. (Das war der Punkt in der Schule, an dem Geschichte tatsächlich angefangen hat, Spaß zu machen.) Diese Geschichte konnte mich aber leider nicht so richtig begeistern. Leider kann ich gar nicht so genau sagen, warum. 

☆☆☆

Vampires, Scones, and Edmund Herondale

So, hier sind wir auch schon (mehr oder weniger) in der Zeit von TID angekommen. (Achtung Spoiler: Und wir finden heraus, wie Wills Eltern sich kennengelernt haben. Ich muss ja sagen, dass er mir in TID zuerst leidgetan hat, als wir dann mehr über ihn und seine Vorliebe fürs Glücksspiel herausgefunden haben, nicht mehr so sehr. Nach dieser Geschichte kann ich nicht unbedingt behaupten, dass er mir sympathischer geworden ist, aber ich kann seine Handlungen definitiv besser nachvollziehen.)

☆☆☆ (3,5 von 5)

The Midnight Heir

Als ich diese Geschichte angefangen habe, wusste ich noch nicht, dass es sozusagen ein kleiner Teaser zur Spin-off Reihe von TID ist. Als mir das beim Lesen dann klargeworden ist, war ich natürlich umso gespannter, aber hier muss ich sagen, dass es mich erst nachdem ich fertig war, richtig gepackt hat. Ich weiß gar nicht genau, warum aber hier war es so, dass es mich erst im Nachhinein wirklich mitgerissen hat und mir ist erst so richtig klargeworden wie creepy das Ende eigentlich war und bin jetzt richtig gespannt auf Chain of Thorns, obwohl ich mir vorher noch gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht habe.

☆☆☆☆ (4,5 von 5)

The Rise of Hotel Dumort

Zu dieser Kurzgeschichte kann ich so ziemlich das Gleiche sagen wie zu The Runaway Queen. Geschichtlich eigentlich eine echt spannende Zeit und ich denke ich verstehe auch den „Grund“ für diese Geschichte (wenn man das so sagen kann), aber begeistern konnte es mich dann auch nicht. 

☆☆☆

Saving Raphael Santiago

Diese Geschichte hingegen fand ich wieder echt cool. (Achtung Spoiler: Definitiv interessant zu wissen, wie Raphael zum Vampir geworden ist und wie Magnus und er sich kennengelernt haben.) Ich muss zugeben, ich erinnere mich nicht mehr so genau an Raphael in den ersten drei Bänden von TMI (und er hat auch nie zu meinen Lieblingscharakteren gehört), aber ich denke, dass ich in Zukunft ein bisschen mehr auf ihn achten werde. 

☆☆☆☆

The Fall of Hotel Dumort

Ich werde nicht nochmal wiederholen, warum, aber das war für mich wieder eine der 3-Sterne Geschichten.

☆☆☆

What to Buy the Shadowhunter Who Has Everything
(And Who You’re Not Officially Dating Anyway)

Diese Geschichte hat mich so glücklich gemacht. Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Es war einfach so super und so lustig und hach, alleine wegen dieser Geschichte lohnt es sich schon, das Buch zu lesen. (Na ja, nein, man kann sich auch einfach nur das eBook kaufen, aber ihr wisst schon, was ich meine.) Ich fand es so klasse, den Beginn von Alecs und Magnus‘ Beziehung nochmal aus Magnus‘ Perspektive zu lesen und ich fand es auch irgendwie echt witzig, dass wir einen bestimmten Dämon aus TID nochmal wiedersehen. 

☆☆☆☆☆

The Last Stand of the New York Institute

Diese Geschichte war so viel düsterer, als ich erwartet habe. Obwohl ich im Nachhinein nicht mehr weiß, was genau ich erwartet habe. Es war definitiv… wow. Hier sind so viele Charaktere, die wir aus TMI kennen und die sich einfach so anders benehmen, als wir es kennen. Und Magnus dazwischen… ich finde hier merkt man ihm sein Alter und seine Lebenserfahrung (wenn ihr versteht, was ich meine) wirklich an. 
Besonders traurig fand ich aber auch das Ende. Die Szene mit Jocelyn und Clary und Tessa. Die hat mich echt nachdenklich gemacht und ja, insgesamt hat es mir hier einfach gefallen, dass auf alles so ein anderes Licht geworfen wurde. 

☆☆☆☆ (4,5 von 5)

The Course of True Love [and First Dates] 

Hach, hach, hach. So viel Liebe. 
Das erste Date von Alec und Magnus hätte definitiv besser laufen können, aber dann wäre es nicht annähernd so lustig gewesen. Ich bin total begeistert und happy und es passt auch irgendwie einfach zu den beiden? 
Auch hier fand ich Magnus‘ Perspektive wieder besonders interessant, weil man auch von seiner Seite ein bisschen Unsicherheit verspürt. Ich meine die Schattenjäger haben ja keinen besonders guten Ruf und dass er jetzt einen von ihnen datet, kommt natürlich gar nicht mal so gut an. Das wurde in TMI (soweit ich mich erinnere) gar nicht so genau behandelt, oder?

☆☆☆☆☆

The Voicemail of Magnus Bane

Ich wünschte, diese Bonusgeschichte hätte es schon gegeben, als ich City of Lost Souls zum ersten Mal gelesen habe, aber da ich das wahrscheinlich bald nochmal tun werde, ist es gut möglich, dass ich auch diese Geschichte noch einmal lese. 
Es war auf jeden Fall wieder unfassbar lustig und alle Nachrichten waren echt cool, aber ich glaube Isabelles haben mir am besten gefallen.

☆☆☆☆

So, ihr habt es gleich geschafft. Ich habe irgendwie nicht erwartet, dass die Rezension so lang wird, aber na ja, ich hatte doch mehr zu sagen, als ich zuerst erwartet habe. Fans der TMI und TDI-Bücher kann ich diesen Kurzgeschichtenband definitiv empfehlen, aber ein Muss ist es meiner Meinung nach nicht unbedingt. Ich glaube, das kommt einfach darauf an, ob man die Reihe auch nach fünf Jahren noch liebt oder ob man langsam die Schnauze voll von all den Bonusgeschichten und Spin-offs hat.  

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