Dienstag, 16. Mai 2017

[Rezension] Gemina

Gemina | Amie Kaufman & Jay Kristoff | 659 Seiten | Reihe #2

INHALT

Moving to a space station at the edge of the galaxy was always going to be the death of Hanna’s social life. Nobody said it might actually get her killed.

The sci-fi saga that began with the breakout bestseller Illuminae continues on board the Jump Station Heimdall, where two new characters will confront the next wave of the BeiTech assault.

Hanna is the station captain’s pampered daughter; Nik the reluctant member of a notorious crime family. But while the pair are struggling with the realities of life aboard the galaxy’s most boring space station, little do they know that Kady Grant and the Hypatia are headed right toward Heimdall, carrying news of the Kerenza invasion.

When an elite BeiTech strike team invades the station, Hanna and Nik are thrown together to defend their home. But alien predators are picking off the station residents one by one, and a malfunction in the station’s wormhole means the space-time continuum might be ripped in two before dinner. Soon Hanna and Nik aren’t just fighting for their own survival; the fate of everyone on the Hypatia—and possibly the known universe—is in their hands.

But relax. They’ve totally got this. They hope.

Once again told through a compelling dossier of emails, IMs, classified files, transcripts, and schematics, Gemina raises the stakes of the Illuminae Files, hurling readers into an enthralling new story that will leave them breathless. 

Meine Meinung

Nach Illuminae dachte ich eigentlich, dass mich nichts mehr schocken kann, aber da lag ich falsch. Ich dachte aber auch, dass Illuminae nichts mehr toppen kann und da habe ich mich wie es aussieht auch geirrt. Vielleicht sollte mich das nicht wundern, weil alle so von den Büchern schwärmen und mich der erste Teil schon echt umgehauen hat, aber irgendwie hatte ich trotzdem Angst, dass Gemina meine Erwartungen nicht erfüllen kann. 
Das ist zum Glück aber noch etwas, bei dem ich mich getäuscht habe. Während ich bei Illuminae noch einige Zeit gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden, habe ich hier höchstens zwanzig Seiten gebraucht. Ich weiß gar nicht genau, warum, Kady und Ezra mochte ich ja auch wirklich gerne, aber zu Hanna und Nik habe ich irgendwie schneller einen Draht gefunden. 
Am Anfang war ich mir auch nicht so sicher, wie es nach dem ersten Teil überhaupt weitergehen soll, aber auch hier wurde ich überhaupt nicht enttäuscht. Ich fand es super, wie die beiden Geschichten miteinander verbunden wurden und bin jetzt natürlich umso gespannter wie das im dritten Teil aussieht. 
Besonders gut gefallen hat mir mal wieder die Aufmachung. Daran war ich ja nach dem ersten Teil schon gewöhnt, aber es hat einfach wieder unglaublich viel Spaß gemacht zu diesem Format zurückzukehren. Auch, wenn das Buch fast 700 Seiten hat, bin ich wieder nur so durch die Seiten geflogen (zumindest, wenn ich dann mal Zeit zum Lesen hatte). 
Ein weiterer Pluspunkt war sonst, dass mich der 2. Teil sogar noch mehr schocken konnte als der erste und es noch viel mehr Plot-Twists und Momente, in denen ich echt nicht glauben konnte, dass das gerade wirklich passiert, gibt. Ich habe das Buch trotz der Begeisterung über recht lange Zeit gelesen, weil ich zwischendurch pausieren musste, weil es so spannend war, dass ich irgendwie nicht die Nerven dazu hatte, es in der Prüfungsphase zu lesen. Ja, es hat mich tatsächlich so in seinen Bann gezogen. 
Alles in allem bin ich sehr happy, dass ich es endlich geschafft habe, Illuminae und Gemina dieses Jahr zu lesen. Das einzige Manko ist, dass ich jetzt so lange auf den dritten Teil warten muss, der ja leider doch nicht diesen Oktober, sondern nächstes Jahr im März erst erscheint. Das einzig Gute an der Sache ist jedoch, dass ich bis dahin noch genug Zeit habe, um beide Bücher noch einmal zu lesen. 

Bewertung

Freitag, 5. Mai 2017

[Lesestatistik] April 2017

Hallöchen ihr Lieben!
Der April war bei mir ziemlich geprägt vom Lernen für die Abschlussprüfung, allerdings war es nicht ganz so schlimm wie im März, weil ich zwischendurch auch noch eine Woche Urlaub hatte. Lesetechnisch sind also tatsächlich 5 Bücher, 1 Novelle und 1 Graphic Novel dabei rumgekommen. Definitiv mehr als ich erwartet hatte. 

Ich habe die TID-Reihe beendet und sie hat mir beim zweiten Mal lesen sogar noch besser gefallen als beim ersten Mal. Genauso großartig war auch der siebte Teil von Saga, was mich ein bisschen überrascht hat, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass es mich so umhaut. Toll war auch The Bane Chronicles, weil ich dadurch nochmal einen ganz anderen Blick auf die Schattenjägerwelt bekommen habe. 

 
 

1. Clockwork Princess - Cassandra Clare (5 von 5 Federn)
2. Saga Vol. 7 - Brian K. Vaughan, Fiona Staples (5 von 5 Federn)
3. The Bane Chronicles - Cassandra Clare (4 von 5 Federn) [Rezension]
4. The Chosen - J. R. Ward (4 von 5 Federn) [Rezension]
5. Shadow and Bone - Leigh Bardugo (4 von 5 Federn) [Rezension]
6. The Tailor - Leigh Bardugo (3 von 5 Federn)
7. City of Fallen Angels - Cassandra Clare (4,5 von 5 Federn)

STATistik

gelesene Bücher: 7
gekaufte Bücher: 8
SuB Anfang des Monats: 35
SuB Ende des Monats: 38
e-Sub: 20 (+2)
angefangene Reihen: 19 (+1)
gelesene Seiten insgesamt: 2.557
gelesene Seiten pro Tag: 85
durchschnittliche Bewertung: 4,2

Highlight


Lowlight

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Mittwoch, 3. Mai 2017

[Leseplanung] Mai 2017

Hi ihr Lieben!
Mai bedeutet für mich Abschlussprüfungszeit und Abschlussprüfungszeit bedeutet, dass ich nach dem 10. Mai tatsächlich wieder ein Leben habe. Na ja, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Es heißt aber, dass ich wieder lesen, schreiben, Sport machen und Netflix gucken kann ohne die blöde Prüfung im Hinterkopf zu haben. Wahrscheinlich weiß ich am Anfang gar nicht, was ich mit meiner ganzen Freizeit anfangen soll. 
Aber dafür habe ich jetzt diese Leseliste und hoffe, dass ich damit ein bisschen Abhilfe schaffen kann. Wenn es gut läuft, kommen natürlich noch einige Bücher dazu, aber wir wollen das Ganze ja nicht gleich wieder in Stress ausarten lassen. Fünf Bücher sind meiner Meinung nach eine gute Zahl (obwohl es, was die Seiten angeht, auch doppelt so viele sein könnten). Besonders, weil ich Gemina schon angefangen habe und ich jetzt schon ganz begeistert bin. Ich bin echt seeeehr gespannt, was passiert und habe auch ein bisschen Angst davor. 
Ansonsten habe ich im April doch noch beschlossen, den zweiten Teil der TMI zu rereaden. Eigentlich habe ich dafür zwar nicht genug Zeit, wenn ich rechtzeitig Lord of Shadows lesen möchte, aber andererseits gibt es nichts Besseres als in stressigen Zeiten eine Lieblingsreihe noch einmal zu lesen und da ich bezweifle, dass meine Book Depository Bestellung pünktlich ankommt, habe ich wahrscheinlich sowieso noch ein bisschen länger Zeit. 
Als „Belohnung“ für nach der Prüfung wollte ich aber eigentlich auch die All for the Game-Trilogie von Nora Sakavic noch einmal lesen, weil sie mir Anfang des Jahres so unglaublich gut gefallen hat. Und dann gibt es da natürlich auch noch 30 andere Bücher, die hier ungelesen rumliegen. 

Ugh, vielleicht rolle ich mich am 11. auch einfach in meinem Bett zusammen und schlafe den Rest des Monats durch. 



Gemina - Amie Kaufmann & Jay Kristoff
City of Lost Souls - Cassandra Clare
Feel Again - Mona Kasten
City of Heavenly Fire - Cassandra Clare
Tales from the Shadowhunter Academy - Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson, Robin Wasserman

Sonntag, 30. April 2017

[New in] April 2017

Hallöchen ihr Lieben!
Der April war der Monat, indem ich für die Abschlussprüfung lernen musste, und was macht man, wenn lernen muss - abgesehen davon zu viel Schokolade und Eis zu essen? 

Richtig! 
Bücher kaufen. 


 

1. Simon vs. the Homo Sapiens Agenda - Becky Albertalli
2. Gemina - Amie Kaufman & Jay Kristoff
3. Tales from the Shadowhunter Academy - Cassandra Clare
4. The Bourbon Kings - J. R. Ward
5. The Jewel - Amy Ewing
6. Saga Vol. 7 - Brian K. Vaughan and Fiona Staples
7. Everything leads to you - Nina LaCour
8. Every Heart A Doorway - Seanan McGuire

Mittwoch, 26. April 2017

[Rezension] Shadow and Bone

Shadow and Bone | Leigh Bardugo | 358 Seiten | Reihe #1

INHALT

Surrounded by enemies, the once-great nation of Ravka has been torn in two by the Shadow Fold, a swath of near impenetrable darkness crawling with monsters who feast on human flesh. Now its fate may rest on the shoulders of one lonely refugee.

Alina Starkov has never been good at anything. But when her regiment is attacked on the Fold and her best friend is brutally injured, Alina reveals a dormant power that saves his life—a power that could be the key to setting her war-ravaged country free. Wrenched from everything she knows, Alina is whisked away to the royal court to be trained as a member of the Grisha, the magical elite led by the mysterious Darkling.

Yet nothing in this lavish world is what it seems. With darkness looming and an entire kingdom depending on her untamed power, Alina will have to confront the secrets of the Grisha . . . and the secrets of her heart.

Erster Satz

The servants called them malenchki, little ghosts, because they were the smallest and the youngest, and because they haunted the Duke's house like giggling phantoms, darting in and out of rooms, hiding in cupboards to eavesdrop, sneaking into the kitchen to steal the last of the summer peaches.

Meine Meinung

Ich muss zugeben, dass ich Shadow and Bone nur wegen Six of Crows in die Hand genommen habe. Mir ist schon klar, dass es eigentlich anders herum sein sollte, aber Six of Crows hat mich von Anfang an irgendwie mehr angesprochen. Shadow and Bone ist ja mittlerweile auch schon ein paar Jahre alt und es war auch fast von Anfang an auf meiner Wunschliste, gekauft habe ich es aber doch nie.
Das hat sich jedoch relativ schnell geändert, nachdem ich Six of Crows und Crooked Kingdom gelesen hatte. Weil mir die beiden Bücher so gut gefallen haben, wollte ich natürlich mehr davon. Mehr von der Welt, mehr von Leigh Bardugo und habe mir prompt SaB bestellt. Was dann natürlich erstmal ein paar Monate ungelesen herumlag.
Jetzt habe ich es eigentlich auch nur gelesen, weil ich SoC nochmal lesen will und vorher aber unbedingt diese Reihe gelesen haben wollte. Natürlich total unberechtigt. Shadow and Bone ist nämlich auch alleine ein tolles Buch. Es ist ganz anders als SoC, also ganz anders als ich erwartet habe, was aber auch daran liegen könnte, dass ich mal wieder den Klappentext nicht gelesen habe.
Besonders die Welt hat mich hier noch einmal begeistert. Ich mag es, dass es zwar grundsätzlich wie viele andere Fantasybücher mit Königspalästen usw ist, aber das drum herum einfach neu. Dass es irgendwie russisch angehaucht ist und ich mag es, dass hier die Menschen mit besonderen Fähigkeiten mal nicht gejagt oder verfolgt werden. (Oder sollte ich eher sagen noch nicht?)
Natürlich mochte ich aber auch die Story und die Charaktere, nur nicht ganz so gerne, wie ich es vielleicht gehofft hatte? Es ist definitiv ein gutes Buch, aber es hat mich jetzt auch nicht total von den Socken gehauen. Trotzdem war das Ende ziemlich fies und ich werde definitiv bald den nächsten Teil in die Hand nehmen.  

Bewertung

Montag, 24. April 2017

[Rezension] The Chosen

The Chosen | J. R. Ward | 528 Seiten | Reihe #15

INHALT

Xcor, leader of the Band of Bastards, convicted of treason against the Blind King, is facing a brutal interrogation and torturous death at the hands of the Black Dagger Brotherhood. Yet after a life marked by cruelty and evil deeds, he accepts his soldier’s fate, his sole regret the loss of a sacred female who was never his: the Chosen Layla.

Layla alone knows the truth that will save Xcor’s life. But revealing his sacrifice and his hidden heritage will expose them both and destroy everything Layla holds dear—even her role of mother to her precious young. Torn between love and loyalty, she must summon the courage to stand up against the only family she has for the only man she will ever love. Yet even if Xcor is somehow granted a reprieve, he and Layla would have to confront a graver challenge: bridging the chasm that divides their worlds without paving the way for a future of even greater war, desolation, and death.

As a dangerous old enemy returns to Caldwell, and the identity of a new deity is revealed, nothing is certain or safe in the world of the Black Dagger Brotherhood, not even true love . . . or destinies that have long seemed set in stone.

Erster Satz

Firelight thrown from a shallow pit clawed across the damp walls of the cave, the rough rock face bleding shadows.

Meine Meinung (Spoiler)

Ich wünsche mir gerade, dass ich diese Rezension direkt nach dem Lesen geschrieben und sie nicht mal wieder vor mir hergeschoben hätte. Tja, das ist aber nicht passiert, also sind wir jetzt hier. 

Erst einmal habe ich mich unglaublich auf dieses Buch gefreut. Besonders nachdem mich The Beast letztes Jahr so umgehauen hatte. Ich möchte nicht sagen, dass die Geschichte mich enttäuscht hat, aber ich hatte etwas Anderes erwartet und bin mit ein paar Dingen einfach nicht einverstanden. Das kann ich allerdings nicht ohne zu spoilern. Ich glaube nicht wirklich, dass die Rezi überhaupt jemand liest, der die Reihe nicht kennt, immerhin sind wir ja mittlerweile bei Teil 15, aber falls doch hier jetzt die letzte Warnung. 

Achtung Spoiler. 

Ich glaube, ich werde irgendwie in Kategorien vorgehen müssen, weil ich zu so vielen verschiedenen Dingen etwas sagen muss. 

Layla & Xcor

Fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an. Immerhin ist das ja das Pairing, das hier die Hauptrolle spielt. Ich kann nicht behaupten, dass es eins meiner liebsten Pairings ist, aber ich hatte eigentlich eine echt spannende Geschichte erwartet. Mit ganz viel Drama (wie es der Klappentext andeutet) und Verfolgungsjagden und sexy Szenen auf der Flucht, eben einfach nicht… das

Es klingt jetzt doof zu sagen, dass mir der Konflikt gefehlt hat, denn es gab eine Menge Konflikt, aber irgendwie war es nicht der richtige? Ich wollte mehr Streit und Diskussionen zwischen Layla und Xcor und dass sie nicht einfach ein Haus zur Verfügung gestellt bekommen, um da dann in Ruhe vögeln zu können? Ich wollte mehr Streit zwischen Xcor und Wrath. Ich meine, ich verstehe, warum sie einander ähneln und so, aber am Ende hat Wrath ihm meiner Meinung nach doch etwas zu schnell verziehen. Und besonders wollte ich mehr Streit zwischen der Bruderschaft an sich. Keine zwei Idioten und ein Mordkomplott, sondern gespaltene Lager und verschiedene Sichtweisen und pro und contra.

Was ich hingegen nicht wollte, war der Streit von Layla und Qhuinn. Und Qhuinn und Blay. Und Quinn überhaupt. Wo wir beim nächsten Punkt wären.

Qhuinn

Ich mochte Qhuinn immer. Er ist einer meiner Lieblingscharaktere. Von Anfang an. Ich habe immer nur das Beste für ihn gewollt. Besonders nach dem ganzen Mist, den er durchgemacht hat, ABER was er hier abgezogen hat, war eins der Dinge, das mich wahrscheinlich am meisten gestört hat. Erstens kann ich absolut nicht nachvollziehen, warum er so reagiert hat—ich meine, ja, Layla hat eventuell die Babys in Gefahr gebracht (aber eigentlich auch nicht, weil sie nie zu den Treffen gegangen wäre, wenn es die Babys in Gefahr gebracht hätte). Er ist nicht der Typ, der andere Menschen verurteilt. Klar, ich wäre auch sauer gewesen, aber ich hatte erwartet, dass er am Ende auf Laylas Seite ist. 

Die beiden brauchen keinen verdammten Sorgerechtsstreit. Auf gar keinen Fall richtet er eine Waffe auf Layla. In dem Raum, wo seine Kinder sind. Ernsthaft. Und er redet auch nicht so mit Blay. 
Aber tja, das hat er getan und da ich hier niemanden vorschreiben will, wie seine Charaktere zu reagieren haben, muss ich jetzt eben damit leben. 

Qhuinn & Blay

Da ich ja gerade schon deutlich gemacht habe, wie uncool ich Qhuinns Verhalten fand, ist es wohl logisch, dass ich in diesem Fall trotz allem auf Blays Seite war. Ich hätte auch nicht mit ihm reden wollen (besonders da er gefühlt bis zum Ende nicht verstanden hat, was überhaupt das Problem war). Ich wäre auch erstmal zu meinen Eltern geflüchtet und dieser Handlungsstrang war auch einer meiner liebsten. Ich finde Blays Eltern einfach unfassbar süß. 

Am Ende war ich natürlich trotzdem happy, dass sie sich wieder vertragen haben und es war schon große Geste, dass Qhuinn Blay die Vaterschaft übertragen wollte, aber trotzdem hatten sie kein richtiges Klärungsgespräch. Ich verstehe immer noch nicht, warum Qhuinn getan hat, was er getan hat. Und das er Temperament hat, ist für mich kein Grund. 

Layla 

Noch etwas, was ich mochte, war die Wandlung, die Layla durchgemacht hat. Die Szene, wo sie realisiert, dass sie keine Auserwählte mehr ist und jetzt ihr eigenes Leben lebt. Allgemein die Art und Weise, wie sie mit allem umgeht und wie sie für das kämpft, was sie liebt. Daumen hoch!

Xcor

Hat mich in diesem Buch ein bisschen überrascht. Ich mochte ihn nämlich überraschend gerne? Nachdem wir mehr über sein Leben erfahren haben, konnte ich seine Handlungen und Gedanken viel besser nachvollziehen. So grundsätzlich auch, dass er Wrath seine Treue geschworen hat. Aber besonders die Tatsache, dass er bereit war, Layla gehen zu lassen, um den Frieden zu wahren. Dass er bereit war für das, was er getan hat zu sterben. Das wenigstens von ihm ein bisschen Widerstand ausging, was ihre Beziehung angeht. Und dass er immer noch alles für seine Männer tun würde. 

Thor

Mochte ich nie. Mochte ich hier noch weniger. Am Anfang konnte ich verstehen, warum er wütend ist. Sogar warum er Xcor umbringen wollte (jedenfalls mehr als bei Qhuinn), aber das hat sich dann relativ schnell erledigt. Irgendwann ging es mir dann nur noch auf die Nerven, dass er so eine große Rolle gespielt hat. Und ich habe mich gefragt: warum?

Am Ende wissen wir, warum. Aber irgendwie macht es das nicht besser. Müssen denn immer alle verwandt sein? 

Thor 2

Der Streit mit Layla. Wo sie am Ende so wütend ist, dass das sie ihm erzählt, dass Xcor sein Bruder ist. Wow. Das war wirklich… das hat ganz neue Welten für meine Abneigung gegen Thor geschaffen. 

Einerseits ist er ein riesiges Arschloch und dann verhält er sich auch noch Autumn gegenüber einfach furchtbar. Ich meine die beiden hatten ihre Geschichte. Und sie war nicht perfekt. Aber das hier? 

Trez & Selina

Das klingt jetzt vielleicht gemein, aber wie sich Trez' Geschichte hier entwickelt hat, hat mir auch nicht wirklich gefallen. Für ihn ist es natürlich super, aber mir ging das irgendwie ein bisschen zu schnell... Ich will natürlich auch, dass er glücklich wird, aber meiner Meinung nach hätte man damit auch noch 1 oder 2 Bücher warten können.

Lassiter 

Ausnahmsweise mal etwas, wo ich nicht so genau weiß, was ich davon halten soll. Ich meine, ich habe mich schon immer gefragt, was eigentlich seine Aufgabe ist—außer nervige Fernsehserien zu gucken und Leute zu verheiraten—aber ich bin gespannt darauf, wie sich das weiter entwickelt. 

Vishious

Noch ein Charakter, wo mir der Hintergrund noch nicht so klargeworden ist. Ich meine, dass die Beziehung zu Jane nicht mehr so ist wie am Anfang, klar. Wir haben ja schon einige Geschichten in diese Richtung bekommen, aber darüber nachdenkt, sie zu betrügen?
 Nein, damit bin ich nicht einverstanden. 

Throe 

??? 
Habe ich nicht verstanden und weiß auch nicht, ob ich es verstehen will. Ich meine der Grundgedanke, dass wir mal etwas Neues „Böses“ brauchen ist mir auch schon gekommen, aber die Art und Weise war merkwürdig. 

Das Ende

Das Treffen und der Kampf, also die Bruderschaft und Xcors Leute, fand ich super. Auch wenn ich nicht so ganz verstehe, wo die ganzen Lesser herkamen, wenn doch vorher die ganze Zeit davon geredet wurde, dass es kaum noch welche gibt. Aber dass alle zusammen gekämpft haben. Das war cool. 


Das Ende 2

Weniger cool. Dazu kann ich aber eigentlich auch nur sagen. 1. müssen nicht immer alle verwandt sein. 2. müssen nicht alle zusammen wohnen. 

Okay. 

Schon wieder eine Rezension, die irgendwie mehr ausgeartet ist als geplant. Aber hey. Jetzt geht es mir besser. Falls überhaupt noch jemand bis hier hin liest, ich werde jetzt nicht noch großartig ein Fazit tippen, aber ich wiederhole einfach noch mal das, was ich am Anfang gesagt habe.

Ich möchte nicht sagen, dass mich die Geschichte enttäuscht hat, aber ich hatte etwas Anderes erwartet und bin einigen Sachen echt nicht einverstanden. 

Wenn ich die Black Dagger- Reihe nicht so lieben würde, wäre die Bewertung wohl wesentlich schlechter ausgefallen. 

Bewertung

Donnerstag, 20. April 2017

[Rezension] The Bane Chronicles

The Bane Chronicles | Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson  | 503 Seiten

INHALT

It is not easy being Magnus Bane. As a warlock, he's often called upon to fix the problems of others. His life has been long, and his loves have been many. And Magnus has a way of making sure he's in the right place at the right - or perhaps wrong - time. The French Revolution, Prohibition, the first great battle between Valentine and the New York Institute...
Magnus was there, and usually in the middle of it. Magnus will never be able to tell all of his tales. No one would believe him. But these stories shed a little light on his often inscrutable character. They are stories he probably wishes had never got out.

Meine Meinung

Dieser Kurzgeschichtenband über Magnus Bane lag gefühlt seit drei Jahren hier. Es war definitiv eins der Bücher, das am längsten ungelesen bei mir war. Nicht, weil ich es nicht lesen wollte oder weil ich das Interesse verloren hatte, sondern viel eher, weil ich es erst lesen wollte, nachdem ich die Infernal Devices-Reihe noch einmal gelesen habe. Das hat ein bisschen länger gedauert als erwartet, ist im April jetzt aber endlich passiert und deswegen konnte ich das Buch auch endlich in die Hand nehmen. Ich werde, wie bei den anderen Kurzgeschichtenbänden, die ich bisher gelesen habe, kurz etwas zu den einzelnen Geschichten sagen und danach nochmal eine Gesamtwertung abgeben.

What Really Happenend in Peru

Die erste Geschichte war definitiv ein guter… Einstieg, wenn man das so sagen kann. Man noch lernt noch einmal die Grundzüge von Magnus‘ Charakter kennen (oder wird vielleicht eher daran erinnert) und wird relativ „sanft“ in die Abenteuer von unserem lieben Magnus eingeführt. Es war definitiv unterhaltsam (die Szene mit den Lamas, ich habe mich totgelacht) und eigentlich gab es auch nur eine Sache, die mich gestört hat. Man nennt keine Geschichte „What Really Happenend in Peru“ und erklärt dann nicht, was wirklich in Peru passiert ist!

☆☆☆☆

The Runaway Queen 

Grundsätzlich finde ich, dass die Zeit der Französischen Revolution und auch die Französische Revolution an sich echt interessant sind. (Das war der Punkt in der Schule, an dem Geschichte tatsächlich angefangen hat, Spaß zu machen.) Diese Geschichte konnte mich aber leider nicht so richtig begeistern. Leider kann ich gar nicht so genau sagen, warum. 

☆☆☆

Vampires, Scones, and Edmund Herondale

So, hier sind wir auch schon (mehr oder weniger) in der Zeit von TID angekommen. (Achtung Spoiler: Und wir finden heraus, wie Wills Eltern sich kennengelernt haben. Ich muss ja sagen, dass er mir in TID zuerst leidgetan hat, als wir dann mehr über ihn und seine Vorliebe fürs Glücksspiel herausgefunden haben, nicht mehr so sehr. Nach dieser Geschichte kann ich nicht unbedingt behaupten, dass er mir sympathischer geworden ist, aber ich kann seine Handlungen definitiv besser nachvollziehen.)

☆☆☆ (3,5 von 5)

The Midnight Heir

Als ich diese Geschichte angefangen habe, wusste ich noch nicht, dass es sozusagen ein kleiner Teaser zur Spin-off Reihe von TID ist. Als mir das beim Lesen dann klargeworden ist, war ich natürlich umso gespannter, aber hier muss ich sagen, dass es mich erst nachdem ich fertig war, richtig gepackt hat. Ich weiß gar nicht genau, warum aber hier war es so, dass es mich erst im Nachhinein wirklich mitgerissen hat und mir ist erst so richtig klargeworden wie creepy das Ende eigentlich war und bin jetzt richtig gespannt auf Chain of Thorns, obwohl ich mir vorher noch gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht habe.

☆☆☆☆ (4,5 von 5)

The Rise of Hotel Dumort

Zu dieser Kurzgeschichte kann ich so ziemlich das Gleiche sagen wie zu The Runaway Queen. Geschichtlich eigentlich eine echt spannende Zeit und ich denke ich verstehe auch den „Grund“ für diese Geschichte (wenn man das so sagen kann), aber begeistern konnte es mich dann auch nicht. 

☆☆☆

Saving Raphael Santiago

Diese Geschichte hingegen fand ich wieder echt cool. (Achtung Spoiler: Definitiv interessant zu wissen, wie Raphael zum Vampir geworden ist und wie Magnus und er sich kennengelernt haben.) Ich muss zugeben, ich erinnere mich nicht mehr so genau an Raphael in den ersten drei Bänden von TMI (und er hat auch nie zu meinen Lieblingscharakteren gehört), aber ich denke, dass ich in Zukunft ein bisschen mehr auf ihn achten werde. 

☆☆☆☆

The Fall of Hotel Dumort

Ich werde nicht nochmal wiederholen, warum, aber das war für mich wieder eine der 3-Sterne Geschichten.

☆☆☆

What to Buy the Shadowhunter Who Has Everything
(And Who You’re Not Officially Dating Anyway)

Diese Geschichte hat mich so glücklich gemacht. Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Es war einfach so super und so lustig und hach, alleine wegen dieser Geschichte lohnt es sich schon, das Buch zu lesen. (Na ja, nein, man kann sich auch einfach nur das eBook kaufen, aber ihr wisst schon, was ich meine.) Ich fand es so klasse, den Beginn von Alecs und Magnus‘ Beziehung nochmal aus Magnus‘ Perspektive zu lesen und ich fand es auch irgendwie echt witzig, dass wir einen bestimmten Dämon aus TID nochmal wiedersehen. 

☆☆☆☆☆

The Last Stand of the New York Institute

Diese Geschichte war so viel düsterer, als ich erwartet habe. Obwohl ich im Nachhinein nicht mehr weiß, was genau ich erwartet habe. Es war definitiv… wow. Hier sind so viele Charaktere, die wir aus TMI kennen und die sich einfach so anders benehmen, als wir es kennen. Und Magnus dazwischen… ich finde hier merkt man ihm sein Alter und seine Lebenserfahrung (wenn ihr versteht, was ich meine) wirklich an. 
Besonders traurig fand ich aber auch das Ende. Die Szene mit Jocelyn und Clary und Tessa. Die hat mich echt nachdenklich gemacht und ja, insgesamt hat es mir hier einfach gefallen, dass auf alles so ein anderes Licht geworfen wurde. 

☆☆☆☆ (4,5 von 5)

The Course of True Love [and First Dates] 

Hach, hach, hach. So viel Liebe. 
Das erste Date von Alec und Magnus hätte definitiv besser laufen können, aber dann wäre es nicht annähernd so lustig gewesen. Ich bin total begeistert und happy und es passt auch irgendwie einfach zu den beiden? 
Auch hier fand ich Magnus‘ Perspektive wieder besonders interessant, weil man auch von seiner Seite ein bisschen Unsicherheit verspürt. Ich meine die Schattenjäger haben ja keinen besonders guten Ruf und dass er jetzt einen von ihnen datet, kommt natürlich gar nicht mal so gut an. Das wurde in TMI (soweit ich mich erinnere) gar nicht so genau behandelt, oder?

☆☆☆☆☆

The Voicemail of Magnus Bane

Ich wünschte, diese Bonusgeschichte hätte es schon gegeben, als ich City of Lost Souls zum ersten Mal gelesen habe, aber da ich das wahrscheinlich bald nochmal tun werde, ist es gut möglich, dass ich auch diese Geschichte noch einmal lese. 
Es war auf jeden Fall wieder unfassbar lustig und alle Nachrichten waren echt cool, aber ich glaube Isabelles haben mir am besten gefallen.

☆☆☆☆

So, ihr habt es gleich geschafft. Ich habe irgendwie nicht erwartet, dass die Rezension so lang wird, aber na ja, ich hatte doch mehr zu sagen, als ich zuerst erwartet habe. Fans der TMI und TDI-Bücher kann ich diesen Kurzgeschichtenband definitiv empfehlen, aber ein Muss ist es meiner Meinung nach nicht unbedingt. Ich glaube, das kommt einfach darauf an, ob man die Reihe auch nach fünf Jahren noch liebt oder ob man langsam die Schnauze voll von all den Bonusgeschichten und Spin-offs hat.  

Bewertung
 
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